Kampfsport-Vorführungen bei der Landesgartenschau Lahr

Am Sonntag, 13.05.18, bereicherten wir die Landesgartenschau in Lahr mit einer Präsentation unserer Budo-Sportarten. Der Japan-Tag „Konnichiwa“ der LGS war zwar verregnet und recht frisch, doch das konnte die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen Kampsportler vom BFSV Lahr e.V. nicht davon abhalten, ihr Bestes zu geben.

Vorführung LGS Jiu-Jitsu und  Judo vom BFSV Lahr

Oma in Action – Vorführung Selbstverteidigung

Der Angreifer geht zu Boden

Zunächst gehörte die Bühne dem Ehrenvorsitzenden Ralf Ave, der nach einer kurzen Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Stephan Dilger, die Chronik des Budo- und Freizeitsportvereins e.V. und die philosophischen Hintergründe der Kampfkünste den Zuschauern erläuterte.

Schließlich demonstrierten die aktiven Jiu-Jiutsukas um Jiu-Jitsu Abteilungsleiter Michael Singler eindrucksvoll Selbstverteidigungssituationen, in denen sich „Frau“ ihrer Haut erwehren muss. Die Jiu-Jitsu Gruppe Ü35 zeigte auch den Unterschied zu gelehrten Griffen, Schlägen und Würfen im Training und in der Ausführung der notwendigen Selbstverteidigung.

Mit 22 Judokas auf der Bühne, legte die Judoabteilung des BFSV Lahr e.V. einen tollen Auftritt hin. Die Kinder und Jugendlichen zeigten mit ihren Trainern eindrucksvoll die Fallübungen mit all ihren Facetten ihres faszinierenden Kampfsports Judo. Seitwärts, rückwärts und vorwärts, sogar über „Hindernisse“ in Form einer Pyramide, wurde von den Judokämpfern bravurös das Fallen demonstriert. Schließlich führten die Akteure Würfe und Haltegriffe vor, die dann noch von Armhebeln und Würgegriffen, verantwortungsvoll ausgeführt, ergänzt wurden. Judo Abteilungsleiter Jürgen Matt, der die Vorführung kommentierte, brachte den Zuschauern die Definition des „sanften Weges“ näher und erläuterte die Geschehnisse des japanischen Kampfsports auf der Matte.

„Die Kinder und Jugendliche haben einige Wochen Stunde um Stunde für die Aufführung trainiert,“ so Jürgen Matt und Stephan Dilger, „da hätten wir uns schon ein paar Zuschauer mehr gewünscht. Doch das ist dem nasskalten Wetter geschuldet.“ „Kann man leider nicht beeinflussen,“ ergänzt der dienstälteste Judoka Rudi Schwendenmann mit einem Lächeln.

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