Luta Livre

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Luta Livre

“Esportiva” (Grappling) und “Vale Tudo” (MMA) für Jugendliche und Erwachsene

“Esportiva” (Grappling) und “Vale Tudo” (MMA) für Jugendliche und Erwachsene

Luta Livre (port. Luta = Kampf und Livre = Frei) ist ein brasilianischer Kampfsport, der frei übersetzt „Freier Kampf“ bedeutet und wie Brasilien Jiu-Jitsu (BJJ), Judo, Sambo und Ringen zu den Grappling-Disziplinen zählt, die sich durch ihre Erfolge im Rahmen der Mixed Martial Arts (MMA) in jüngerer Vergangenheit einer gesteigerten Beliebtheit erfreuen.

Beim Luta Livre liegt der Focus darauf, die Distanz zu seinem Gegner zu überbrücken und ihn anschließend mit Gelenkhebeln oder Würgegriffen zur Aufgabe zu zwingen. Im Gegensatz zum BJJ wird im Luta Livre ohne Keikogi (Anzug) trainiert.

Es gibt zwei Stilrichtungen im Luta Livre: „Esportiva“ und „Vale Tudo“

  1. Esportiva ist die sportliche Grappling Variante, bei der Schläge und Tritte verboten sind.
  2. Vale Tudo (Mixed Martial Arts) kombiniert die Grappling Techniken mit Schlägen und Tritten, die hier erlaubt sind.

Zusammen mit den Trainern und erfahrenen Lutadores, wird jeder Trainingsteilnehmer der Luta Livre-Abteilung des Budo- und Freizeitsportvereins Lahr e.V. eine individuelle Betreuung zuteil.

Ebenso wird ein Lutador auf Turnieren, Lehrgängen und Prüfungen aktiv begleitet. Somit wird auch dafür gesorgt, dass jeder Anfänger einen optimalen Start beim Luta Livre erlebt.

Luta Livre

Weitere Informationen

Trainingszeiten

Die aktuellen Trainingszeiten kannst du unserem Trainingsplan entnehmen. Dieser wird laufend von uns aktualisiert.

Unsere Trainer

…kannst du vorab hier kennenlernen!

Was benötige ich für das Training?

Für das Training wird zu Beginn nur normale Sportkleidung benötigt. Sportschuhe sind nicht nötig, da in dieser Kampfsportart barfuß auf Matten trainiert wird. Alles weitere für Anfänger der Luta Livre-Abteilung im Budo- und Freizeitsportverein Lahr e.V. stellt anfangs der Verein.

Lust auf ein Probetraining?

Wir freuen uns über deine Nachricht!

Luta Livre (port. Luta = Kampf und livre = frei) wird wie Judo, Ringen, Sambo und Brazilian Jiu-Jitsu (BJJ) zu den Grappling-Disziplinen gezählt, die sich durch ihre Erfolge im Rahmen der Mixed Martial Arts-Wettkämpfe in jüngerer Vergangenheit einer gesteigerten Beliebtheit erfreuen. Wörtlich übersetzt bedeutet Luta Livre „freier Kampf“, ist aber eigentlich ein feststehender Begriff für Wrestling, was auf seine Wurzeln im englischen Catch Wrestling zurückzuführen ist. Als Begründer des Luta Livre gilt Euclydes „Tatu“ Hatem, welcher Ende der 1920er Jahre begann, in Rio de Janeiro seine Variante des Catch Wrestling zu unterrichten. Mit ihrem auf Bodenkampf und Aufgabegriffen fokussierten Kampfstil feierten Tatu und seine Schüler große Erfolge in Vale Tudo-Wettkämpfen. Dort entwickelte sich schnell eine intensive Rivalität zum Brazilian Jiu-Jitsu, das auf ähnlichen Prinzipien basierte, jedoch vor allem von Angehörigen der Oberschicht betrieben wurde, welche Luta Livre als Kampfsport der Unterschicht ansahen. 1995 wurde Luta Livre durch Daniel D’Dane nach Deutschland gebracht, wo es insbesondere in Nordrhein-Westfalen bis heute große Verbreitung findet. Im Gegensatz zum BJJ wird im Luta Livre ohne Keikogi (Anzug)  trainiert und ein starker Fokus auf Beinhebel (Leglocks) gelegt.